Katrin Freundorfer

Europäischer Freiwilligendienst 01.09.2009 - 31.08.2010

Warum hast du dich für den EFD bei Pragkontakt entschieden?

Ich bin am Rande des bayerischen Waldes relativ nahe an der tschechischen Grenze aufgewachsen. Jedoch gab es so gut wie keinen Kontakt und kaum Informationen zu dem tschechischen Nachbarland. Daher kam meine Neugierde. Pragkontakt habe ich dann im Internet entdeckt und war von dem Konzept, dem deutsch-tschechischen Austausch und der Möglichkeit organisatorisch-kreativ zu arbeiten, begeistert.

Welche Tätigkeiten gehörten zu deinem Aufgabenbereich?

Ich habe den Aufenthalt der deutschsprachigen Gruppen mitgeplant, Räume und Referenten organisiert und die Gruppe auch vor Ort ein wenig betreut. Zudem fielen weitere organisatorische und administrative Aufgaben für das Büro von Pragkontakt an.

Was hast du in deiner Freizeit gemacht?

In meiner Freizeit habe ich in einem tschechischen Kirchenchor gesungen. Des Weiteren habe ich das vielfältige kulturelle Angebot der Stadt Prag mit Oper, Konzerten, Ballett, Theater und vielem mehr genutzt. Einen Großteil meiner Freizeit mit anderen europäischen Freiwilligen verbracht und so wertvolle Freundschaften aufgebaut.

Was war deine schönste Erfahrung?

Zu meinen schönsten und wertvollsten Erfahrungen während des Freiwilligendienstes gehören die Begegnungen mit den Zeitzeugen im Rahmen von Pragkontakt. Was hast du während deines Praktikums und Freiwilligendienstes gelernt? Von den vielen, vielen Sachen, die ich gelernt habe, möchte ich vor allem folgendes hervorheben: eigenständig zu leben und zu arbeiten, organisatorisches Know-How, selbstbewusstes Sprechen vor (größeren Gruppen), zurechtkommen, auch wenn man die Sprache vor Ort nicht spricht.

Ins Ausland zu gehen kann sehr teuer sein. Wie hast du dich in dieser Zeit finanziert?

Die Miete wurde durch den Freiwilligenfördertopf bezahlt und ich habe ein bisschen Freiwilligen-Taschengeld bekommen. Zudem habe ich noch deutsches Kindergeld erhalten. So konnte ich zwar keine großen Sprünge machen, aber konnte wunderbar leben, ohne meine Ersparnisse belangen zu müssen.